Modern Surcharges

SG708
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 706
SG709
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 707

Surcharges have a long tradition in the collecting area of Papua and New Guinea.

Since the mid-1990s a regular flood of these surcharges has appeared. Unlike a lot of postal administrations the background to these stamps is not to extract money from the collector, instead it is a desire to use up unsold remainders. Proof for this reality is that nearly all provisional surcharges have a value less than the original stamp. Large quantities of the remainders were available.

There are a number of reasons why these provisonal stamps were necessary:

  •  a massive devaluation of the country's currency
  •  the related rise in postal charges due to this devaluation.
  •  the end of the issue of definitive stamps
  •  difficulty in achieving prompt delivery of new issues
  •  and the change of security printers

 

SG 708 and 709 (MiNr. 706 and 707) began the process of surcharging on March 23, 1994.

In the following months, August, October and Novemeber, a further eleven stamps were locally surcharged. In the Stanley Gibbons Catalogue you will find them listed as numbers 730-740 (Michel lists them as 714-724).

SG731
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 715
SG732
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 716
SG733
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 717
SG734
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 718
SG737
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 719
SG738
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 720
SG730
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 721
SG735
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 722
SG736
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 723
SG739
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 724
SG740
 
SG 734 FDC

In their eagerness to produce the surcharged stamps, the post office forgot about the collector. Nearly all surcharged stamps were distributed to the post offices. As the collectors became irritated it was realized that the surcharged stamps were not available from the Philatelic Bureau. Even the agents and subscribers did not receive these issues.

The usual official FDC were not available for these issues. With luck one is able to find first day letters in the normal postal traffic.

On January 11, 1995 two special issues were released. Because of the increased overseas rates, it became necessary to surcharge the issue prior to release.

 

SG 747-754
Briefmarken  Papua Neuguinea Überdruck Michel 733 bis 740

Interesting is the setenant strip Peter To Rot - Pope John Paul II, because with this combination the 21 toea stamps was also surcharged in December 2001.

 

SG745a
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 741 - 742 Pabst
SG903a
Briefmarke Papua Neuguinea Überdruck Michel 905 - 742 Pabst

In March 1995, it was noticed that the stock of domestic rate stamps was once again diminished, and the order for new definitive stamps had still not arrived. So once again it was decided to surcharge old stock.

Remainders of the "Birds of Paradise" definitive issue were called upon. Altogether one can identify ten varieties in the Bird of Paradise surcharges -- four thin lettering and six bold lettering

The Thin Surcharges (short t)

SG756
Briefmarke Papua Neuguinea Paradiesvogel Überdruck Michel 743 I - I
SG758
Briefmarke Papua Neuguinea Paradiesvogel Überdruck Michel 743 II - I
SG755
Briefmarke Papua Neuguinea Paradiesvogel Überdruck Michel 746 I - I
SG757
Briefmarke Papua Neuguinea Paradiesvogel Überdruck Michel 746 II - I

Suddenly it was realized at the Philatelic Bureau that insufficient quantities of the Bird of Paradise surcharges were available for the Yearly Collections and the Yearbooks. It was decided in August 1995 to once again surcharge Bird of Paradise definitive stamps. That these -- now known as the Bold Surcharges -- turned out very differently when compared to the Thin Surcharges, can be attributed to inexperienced local personnel. With the issue of a few thousand stamps there are apparently a few collectors and agencies that received minimum quantities. Interesting in this connection is the reality that in Yearbooks and Year Collections there is still the possibility of finding the earlier Thin Surcharges.

The Bold Surcharges (large t)

SG 756b
SG 758b
SG 755b
SG 757b

In the Safe Deposits of the post office remained the balance of the Bird of Paradise stamps including a few sheets of the first issue. These are differentiated only by the small date (1992) in the bottom margin when compared to the reprinted issue (JULY 1993). From the first printing only a few more than 1000 were surcharged.

MiNr743I-III
MiNr746I-III

As a help in identifying the ten varieties of the Bird of Paradise surcharges we refer you to the KAPUL catalogue.

The monthly requirements of 1 million stamps for the domestic rate made the surcharging of more stamps necessary.

On June 20, 1995 appeared the surcharged Freshwater Fish issue.

SG 759
Briefmarke Papua Neuguinea Fisch Überdruck Michel 747
SG 760
Briefmarke Papua Neuguinea Fisch Überdruck Michel 748
SG 761
Briefmarke Papua Neuguinea Fisch Überdruck Michel 749

Because of the many increases in postal rates, remainders of stamp issues were and will be surcharged and adapted to actual postal rates.

[Translate to English:] Wir erinnern uns ...

[Translate to English:]

Im folgenden finden Sie einen Artikel von Wolfgang Hölzl aus der Michel-Rundschau 7/2016 PLUS, der die Hintergründe neuerlicher Provisorien für PNG beleuchtet.

Um unsere Seiten weiterhin aktuell zu halten wurden - und werden - inzwischen neue aufgetauchte Informationen integriert, z.B. die Auflagezahlen und die Michel Nummern. Erkennbar sind solche Textpassagen an der kursiven Schreibweise.

 

 

 

[Translate to English:] Wir erinnern uns:

Im Jahr 1994 hatte die Post von Papua Neuguinea bei der Ausgabe der Überdruckmarken MiNr. 714 - 724 die Sammler einfach vergessen. Gut 20 Jahre später kommt es nun zu ähnlichen Überraschungen.

[Translate to English:]

Ende Oktober 2014 waren in verschiedenen Postämtern in Papua Neuguinea wohl nicht mehr genügend Marken für das Inlandsporto vorhanden.

 

Kurzfristig entschloss man sich dazu alte 1,20 K - Marken die keiner Portostufe mehr entsprachen aber noch vorrätig waren mit dem neuen Nennwert von 1,30 Kina zu überdrucken. Bekannt gemacht wurde diese Maßnahme nicht.

 

[Translate to English:]

Da Inlandspost aus Papua Neuguinea nur sehr schleppend und zeitlich verzögert auf dem philatelistischen Markt erscheint dauerte es recht lange bis die ersten Werte auftauchten.

 

Wahrscheinlich wurden dazu acht verschiedene Marken verwendet. Noch sind allerdings nicht alle Stücke nachgewiesen. Bei einer Auflage von jeweils nur 1250 Stück wird es sicher nicht leicht werden diese Marken überhaupt zu finden.

[Translate to English:]

Nur durch Zufall bekam ich im Herbst 2015 einen Inlandsbeleg von Anfang 2015 zu Gesicht, der mich stutzig machte. Neben einer 1,30 K - Marke aus dem Vorjahr klebte eine Marke zu 5 Toea, die ich noch nie gesehen hatte. Eine solche Marke war vom Philatelic Bureau in Port Moresby nicht angekündigt und wurde auch nicht an die Sammler ausgeliefert.

 

 

[Translate to English:] Die etwas größeren Marken stammen aus Bogen zu 20 Stück, die kleineren sind

personalisierte 5 Toea Marken, wobei diese in Bogen zu vierzig Stück gedruckt wurden.

[Translate to English:] Ein kleiner Teil dieser Auflage enthält nur zwanzig Marken dazu zwanzig anhängende
Zierfelder.

[Translate to English:] Auch hier scheint die Auflage recht niedrig zu sein:

  • 5 Toea: Marken im 20er Bogen - Auflage lediglich 2500 Stück
  • 5 Toea: Bogen mit 40 Marken
  • 5 Toea: Bogen mit 20 Marken und mit 20 Zierfeldern

Von den beiden letztgenannten Markentypen wurde wohl nach postalischem Bedarf nachgedruckt.

[Translate to English:] Es gibt noch weitere Ergänzungswerte zu 20 Toea mit zwei verschiedenen Motiven.
Die Auflage beträgt hier nur jeweils 2000 Stück.

Das dürfte nur die Erstauflage gewesen sein. Wahrscheinlich wurde nach postalischem Bedarf nachgedruckt.


Der Grund für diese Ergänzungswerte war wohl das zum Jahreswechsel erhöhte Auslandsporto. Es wurde von 6,00 Kina auf 6,20 Kina angehoben.

[Translate to English:] All diese Ergänzungswerte konnten von den Postmastern der verschiedenen Postämter
aus Port Moresby angefordert werden – aber bei weitem nicht alle Postmaster machten
von dieser Möglichkeit Gebrauch.
Wie sind nun diese Marken – speziell die personalisierten - einzuordnen? Sie waren für
die Kunden am Postamt erhältlich. Sind das offizielle Marken, die auch Eingang in den
Michel Katalog finden sollten? Oder sind das “gewöhnliche“ personalisierte Marken von
denen es in PNG inzwischen eine große Anzahl gibt und deren Katalogisierung einem
Spezialkatalog vorbehalten sein sollte?

Inzwischen sind diese Marken im Michel-Katalog erfasst.

[Translate to English:] Damit ist die Geschichte der Überraschungen jedoch längst noch nicht zu Ende. Ich staunte nicht schlecht, als mir aus Kiloware folgendes Briefstück in die Hände fiel, gestempelt in Wewak am 7. Januar 2015.

[Translate to English:]

Das Auslandsporto betrug ab 1. Januar 2015:
bis 50 g    6,20 K
bis 150 g    15 K
bis 250 g    25 K
bis 500 g    40 K
bis 1000 g    90 K
Im Inland waren für Sendungen von 251 bis 500 Gramm 15 Kina und darüber bis 1000 Gramm 40 Kina zu bezahlen.

[Translate to English:] Wiederum dauerte es etliche Monate bis ich endlich die Information hatte, dass man in
PNG zum Jahresanfang 2015 kurzfristig Überdrucke geschaffen hatte.


Mit den “normalen“ Briefmarken und den krummen Nennwerten waren besonders die
schwereren Poststücke nur mit erheblichem Rechenaufwand zu frankieren.
Ich hatte mir gewünscht, dass auf dem an mich gesandten Brief (Inhalt eine Zeitung aus PNG) vier Stück 20 Kina-Marken verklebt werden sollten. Von den Überdrucken wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts. Allerdings waren auf dem Postamt lediglich zwei Stück
davon vorhanden. Auch der restliche Markenbestand war nur sehr begrenzt. So kam die
folgende eindrucksvolle Mischfrankatur zu Stande.
Die Frankatur zeigt auch, dass dabei die 20 Toea Marken sehr hilfreich waren um das
Porto von 90 Kina darzustellen.

[Translate to English:] So machen die folgenden mit hohen Nennwerten überdruckten Marken aus Sicht der Postmaster richtig Sinn.

[Translate to English:] Wahrscheinlich gibt es 12 verschiedene Überdrucke.



[Translate to English:] Von dem 90 K Überdruck MiNr. 2027 sind zwei deutlich unterscheidbare Typen bekannt geworden.

[Translate to English:] Eine Beschaffung von Bedarfsbelegen dürfte recht schwierig werden, die Auflage dieser Überdrucke soll bei nur jeweils 500 Stück liegen.

Auch hier machten wohl nur Postmaster grösserer Postämter von der Möglichkeit Gebrauch diese Marken aus Port Moresby anzufordern.

[Translate to English:] Alle in diesem Artikel vorgestellten Marken wurden nicht an die Abonnenten von Papua
Neuguinea - Neuheiten ausgeliefert. Der Michel Redaktion haben diese Marken
inzwischen vorgelegen. Die Katalogisierung beim Sammelgebiet Papua Neuguinea
musste ab Ende 2014 neu geschrieben werden.
Die Situation ist auch für die Sammler sehr ärgerlich.
Aber alle Marken per Abo zu beziehen, sie danach ins Album zu stecken und damit wieder
komplett zu sein kann ja letztendlich für einen Philatelisten auch nicht befriedigend sein.
Mein Sammelgebiet ist die Postgeschichte von Papua Neuguinea: jetzt heisst es für mich
wieder suchen, suchen und wiederum suchen. Bei den angegebenen Auflagezahlen wird
es sicher kein leichtes Unterfangen Belege für die Sammlung aufzutreiben. Aber gerade
das macht mein Sammelgebiet Papua Neuguinea so spannend.

[Translate to English:]

Ende des Artikels von Wolfgang Hölzl aus der Michel-Rundschau

[Translate to English:] ... die Geschichte geht weiter

[Translate to English:] Damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende.

Zwei weitere Ergänzungswerte und zusätzlich zwei hohe Überdrucke wurden wohl Mitte 2016 verausgabt.

[Translate to English:] Anscheinend waren auch nicht mehr genügend Marken für Inlands- und Auslandsbriefe in der ersten Gewichtsstufe vorrätig. Deshalb druckte man personalisierte Marken in diesen Wertstufen - 1,45 Kina und 6,60 Kina - und belieferte damit die Postämter. 

[Translate to English:] Die Marke zu 1,45 K gibt es auch mit einem schönen Zierfeld.

In Rabaul wurden diese Marken speziell an Passagiere von dort anlegenden Kreuzfahrtschiffen verkauft. Restbestände davon konnten später in Boroko auch von normalen Postkunden erworben werden.

 

Bild dazu folgt in Kürze

 

 

 

 

 

 

[Translate to English:] Zum Jahresbeginn 2017 war wieder einmal eine Portoerhöhung fällig. Diese beschränkt sich auf das Standardporto - Briefe bis 50 Gramm - für In- und Ausland.

Um den Bedarf an Marken abzudecken griff man wieder auf das inzwischen bewährte Mittel der personalisierten Marken zurück. Werte zu 1,50 K und 6,80 Kina wurden dafür gedruckt und an die Postämter verteilt..

[Translate to English:] Die beiden Marken gibt es auch mit anhängendem Zierfeld.

[Translate to English:] Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass bei den 1,50 K Marken - Einzelmarke und Marke mit Zierfeld - die beiden Farben rot und schwarz von Landes- und Wertangabe vertauscht sind.

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